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Wie verhält sich Mica Clay im Extruder?
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Guest
1
4. Oktober 2012 - 21:06
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Wie verhält sich ein Mica Clay im Extruder?

Den Mica Clay habe ich bisher so verstanden: die Mica Partikel sind kleine Scheibchen. Wenn ich auf die flache Seite der Partikel schaue, dann glänzt es, wenn ich auf die Kanten schaue, dann ist es dunkler.
Wenn also der Clay mehrfach durch die Pastamaschine geschickt wird, dann legen die Partikel sich alle in Laufrichtung und wenn ich mir die Clayplatte anschaue, dann glänzt es. Ich hoffe bis hierhin ist es noch richtig.

Wenn ich jetzt aber den Clay durch den Extruder schicke, dann (so habe ich es irgendwo gelesen) zwinge ich am Rand der Lochscheibe die Partikel zur Ausrichtung entlang des extrudierten Strangs. Wenn ich also auf den Strang schaue, dann glänzt er. Gibt es da einen Unterschied zwischen großen und kleinen Loch-Scheiben? Ich habe z.B. einen dicken Strang erzeugt und der überzeugt mich gar nicht.

Wie sieht es im inneren des Stranges aus? Ist dort Partikelchaos oder sind die Scheibchen dort auch brav ausgerichtet? Ich habe gerade irgendwo ein Bild gesehen, da sieht es genau andersherum aus. Also abgeschnittene Extruderscheibchen, die innen dunkel sind und einen glänzenden Ring drum haben.

Macht es einen Unterschied, wenn ich den Clay in der Pastamaschine vorbereite, also alle Partikel gleichgerichtet sind und dann die Clayplatte aufrolle und somit eine glänzende Wurst in den Extruder stecke?

Ich habe gerade extrudiertes Chaos im Kopf, das kommt davon, wenn man versucht sich theoretisch vorzustellen, was man vielleicht mal praktisch ausprobieren sollte. Aber vielleicht bringt mich ja trotzdem jemand auf den richtigen Weg. Meine bisherigen Ergebnisse widersprechen leider meinen Theorien.

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edelweiss
1294 Posts
(Offline)
2
4. Oktober 2012 - 22:01
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Leider kann ich dir auch nicht weiterhelfen...

Aber bei Micaclay ist es doch genial, dass du mit EINER Farbe 1000x testen kannst..ohne Schrott zu produziere!!!
Dass finde ich das allerbeste...:)

Weiterhin viel Erfolg..

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Guest
3
5. Oktober 2012 - 7:40
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🙂 Wie süß, wie Du beschrieben hast!
Aber kannst mir bitte sagen, wo Du diese Extruderscheibschen Fotos gesehen hast?

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Susi
1136 Posts
(Offline)
4
5. Oktober 2012 - 13:08
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Ich denke ganz so einfach ist das nicht mit dem Ausrichten... denk mal daran wie oft du Micaclay durch die Nudelmaschine jagen musst bis er schön glänzt, bei mir hat 1x da jedenfalls nie gereicht.

Ich kann mir nicht vorstellen dass du mit 1x durch den Extruder einen glänzenden Strang erzeugen kannst - aber ausprobiert hab ich das natürlich auch noch nicht.

Natürlich warten wir jetzt alle gespannt auf deine Ergebnisse 😉

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Guest
5
5. Oktober 2012 - 15:04
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Wenn ich noch wüsste, wo ich die Scheibchen gesehen habe, irgendwo in den weiten Weiten des Netzes.

@Susi, genau, ich kann's mir auch nicht ganz vorstellen.

Na, dann werde ich mir wohl mal einen Plan machen und testen. Mir fällt es nur immer so schwer am Plan zu bleiben und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Irgendwann überrollt mich immer das creative Chaos.

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Susi
1136 Posts
(Offline)
6
8. Oktober 2012 - 11:19
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Also DAS kann ich nachvollziehen. Gestern wollte ich die Perlen für den Wiesbaden-WS machen... statt dessen bin ich wie so oft beim Cane bauen hängen geblieben. <g>

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mingapunga
6610 Posts
(Offline)
7
8. Oktober 2012 - 19:56
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hab jetzt nicht den ganzen Thread noch mal durchgelesen, aber ich glaube der geht in die Richtung: ** you do not have permission to see this link **
meine eigenen experimente müsste ich mal im Keller rausssuchen, bin aber im Streß und hab gerade so gar keine zeit ....

EDIT (hab in meinen eigenen Antworten im oben verlinkten Thread gerade was von meinen Experimenten gelesen.... hihi)

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Guest
8
9. Oktober 2012 - 22:08
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Also, das ist mir jetzt echt peinlich. Dann habe ich es genau hier gelesen, daß die Partikel sich im Extruder ausrichten, ich habe es nur nicht wieder gefunden. Die Sache mit dem Wald und den vielen Bäumen.
Vielen, vielen Dank!

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Susi
1136 Posts
(Offline)
9
17. Oktober 2012 - 14:06
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Oook, jetzt hast du mich auch so weit dass ich das mal ausprobieren muss, Ulrike 🙂

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Guest
10
17. Oktober 2012 - 14:54
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Ich hab's getestet. Leider ist es nicht so deutlich, daß man es per Foto sehen könnte.
Ich habe Clay konditioniert und mehrfach durch die Nudelmaschine geschickt, also schön glatt und glänzend.
Einen Teil davon habe ich aufgerollt und extrudiert. Glatte Seite außen.
Den anderen Teil habe ich ausgestochen, gestapelt und dann extrudiert. Also glatte Seite vorne, außen also quasi die rauhe Seite.
Den Rest habe ich zusammen gematscht, und drauf rum geknetet, um den Mica Effekt zu zerstören. Und dann wieder extrudiert, also ohne glatte Seite.

Von den Extruder Strängen habe ich dann jeweils zwei Stücke abgeschnitten. Eines kam als Wurst in den Ofen, das zweite habe ich längs halbiert, um zu sehen, wie es innen aussieht.

Das Ergebnis ist überraschend. Bei allen extrudierten Stücken kann ich gebacken, aber nicht geschliffen keinen Unterschied feststellen. Auch nicht zum flachen Stück frisch aus der PM. Nicht mehr oder weniger Glanz. Einzig beim aufgeschnittenen Stück der aufgerollten Wurst ist die Mitte einen Hauch dunkler als der Rand. Es zieht sich also ein dunkler Streifen längs durch den Strang. Mein Fazit: der Clay wird beim Extrudieren am Rand tatsächlich ausgerichtet. Einen Mica Shift Effekt könnte man erreichen, wenn man eine Clayplatte aufrollt, extrudiert, Scheibchen abschneidet und diese nebeneinander legt. Dann müsste ein Kreismuster entstehen. Ob das nicht aber schon durch das Abschneiden gestört wird, da bin ich mir sicher. Am Ende des Würstchens mit der dunklen Mitte kann ich jedenfalls keinen Mica Shift entdecken.

Allerdings habe ich auch einen Mica Rest aus Fimo Metallic Blau und Rot gemischt genutzt, ist also recht dunkel, möglicherweise sieht man bei anderem Clay oder anderen Farben mehr.

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mingapunga
6610 Posts
(Offline)
11
17. Oktober 2012 - 15:45
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... Einen Mica Shift Effekt könnte man erreichen, wenn man eine Clayplatte aufrollt, extrudiert, Scheibchen abschneidet und diese nebeneinander legt. Dann müsste ein Kreismuster entstehen. Ob das nicht aber schon durch das Abschneiden gestört wird, da bin ich mir sicher. Am Ende des Würstchens mit der dunklen Mitte kann ich jedenfalls keinen Mica Shift entdecken.[/quote:5wsj98zl]

????
jetzt hab ich es dreimal gelesen, aber ich weiß nicht genau wie du die extrudierten und abgeschnittenen Scheiben legst?

Das Abschneiden sollte eigentlich keinen Einfluss auf den Micaeffekt haben.

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Guest
12
17. Oktober 2012 - 17:09
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Hab ich schräg formuliert. und auch noch Wörter vergessen.
Also was ich meinte ist folgendes:

Wenn ich eine vorbereitete MicaClay Platte aufrolle zur Wurst, dann liegen alle Micapartikel in konzentrischen Kreisen um die Mitte der Wurst. Naja, eigentlich eine Spirale. Aber alle Micapartikel zeigen mit der Kante zum Gesicht der Wurst und mit der Fläche zur Haut, wenn ich jetzt mal beim Würstchenbeispiel bleibe.
Wenn ich das jetzt extrudiere, dann scheint die Ausrichtung erhalten zu bleiben. In den beiden anderen oben beschriebenen Fällen scheint im inneren der Wurst Partikelchaos zu herrschen und nur außen ist alles glatt.

Wenn ich jetzt von meinem extrudierten Stang eine Scheibe abschneide, dann schaue ich ja nur auf die Kanten. Du hast Recht Ulrike, da sieht man wahrscheinlich gar keinen Effekt. Den Effekt sieht man nur, wenn man den Strang längs aufschneidet und sich diese Schnittfläche anschaut. Da schaut man nämlich tatsächlich auf Micaflächen und Micakanten. Es gibt helle und dunkle Längsstreifen. Eine sinnvolle Anwendung fällt mir dafür allerdings nicht ein.

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