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Lexikon L

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Lace (dt. Spitze)
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Lace-Cane
Dabei wird eine Bull's-Eye-Cane hergestellt, reduziert und in mehrere gleich lange Teile geschnitten. Diese Teile werden dann gebündelt und wieder zu einer Cane zusammengesetzt. Diesen Vorgang wiederholt man gegebenenfalls noch weitere Male.
Mit transparentem Clay im Inneren der Bull's-Eye-Cane und weißem Clay außen erhält man einen ganz besonderen Effekt.
Kann auch mit verschiedenfarbigen
Bull's-Eye-Canes hergestellt werden: http://www.polymerclaycentral.com/lacecane_shelly.html
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Lack (engl. Laquer, Varnish) und lackieren
Das fertige Clay-Stück kann man mit glänzendem oder mattem Klarlack überziehen und so vor Verunreinigungen zu schützen. Außerdem kann man mit dem Lack evtl. aufgetragene Farbpulver oder Folien (Blatt-Metall oder Transferfolien...) vor dem Abrieb schützen. Leider sind nicht alle Lacke geeignet, sie können mit der Zeit vergilben, klebrig werden und die Stücke unbrauchbar machen. Faber liefert einen lösungsmittelfreien Klarlack auf Wasserbasis, der allerdings nicht so einfach aufzutragen ist, wie der aus dem Programm genommenen lösungsmittelhaltige Lack. In Amerika arbeiten viele KünstlerInnen mit (Flecto-) Varathane, einer Art Holzbodenlack, den es in matt, halb-glänzend und glänzend gibt. Lack kann mit Farben eingefärbt werden um besondere Effekte zu erzielen oder um das fertige Werkstück damit zu bemalen.
Neben dem Lackieren kann man auch
glasieren oder wachsen oder nur schleifen und polieren.
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Lackstifte (engl. Leafing Pens)
Mit dieser besonderen Erscheinungsform von
Farben kann man schnell und einfach Kanten bemalen oder andere Akzente setzen.
Es gibt sie u.a. in gold, silber und kupfer. Leider gilt auch hier, es vertragen sich nicht alle mit dem
Clay, erprobt sind die Stifte von Krylon. Edding-Stifte bleiben feucht und klebrig.
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Längeneinheit bzw. Längenmaß
Das internationale Maßsystem ist Meter (ziehe Zentimeter), das in Amerika gebräuchliche System ist der Inch.
Hier unser Online-Einheiten-Umrechner: http://www.polyclaykunst.de/pc-math-umrechner.html
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Lagerung
(engl. Storage, siehe Aufbewahrung)
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Laquer (dt. Lack)
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Latexhandschuhe
Mit ihnen kann man den Clay bearbeiten ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen, die dann später wieder mühsam
weggeschliffen werden müssen. Besonders hilfreich beim Rollen von Perlen.
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Lazertran
(siehe Foto-Transfer-Folie)
Ein amerikanischer Hersteller von Foto-Transfer-Folien.
Es gibt Lazertran-Silk Paper:
für farbige oder schwarz-weiße Toner-Drucker (die mit mind. 180°C arbeiten) für den
Image Transfer auf rohem Clay. Das Bild wird seitenverkehrt benutzt.
Lazertran Regular Paper:
erzeugt ein Abziehbild auf einer dünnen, durchsichtigen Folie für Toner-Drucker für den Image Transfer auf gehärtetem Clay (da diese Folie Hitze nicht so gut aushält und vom rohem Clay klebrig wird). Das Bild kann von beiden Seiten benutzt werden.
Lazertran for Inkjet:
erzeugt ein Abziehbild auf einer dünnen Folie für den Image Transfer auf gehärtetem Clay. Diese Folien sind speziell für den Gebrauch mit einem Tintendrucker hergestellt und ergeben ein halbtransparentes Bild, das beidseitig benutzt werden kann.
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Leaching (dt. auslaugen)
So nennt man das Auslaugen von
Weichmachern aus dem rohen Clay um ihn weniger weich und damit besser handhabbar für manche Anwendungen (z.B. das Herstellen von Canes) zu machen. Für manche Faux's (z.B. Schiefer) sind die damit möglichen, gerissenen brüchigen Ränder nötig. Man legt Clay-Platten zwischen zwei Blätter Papier und lässt das einige Stunden oder über Nacht liegen. Die Weichmacher werden von dem Papier aufgesogen.
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Leaf-Cane
(dt. Blätter-Cane)
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Leafing Pens (dt. Lackstifte)
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Leafing Foils
(dt. Blatt-Metall)
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Lentils
(dt. Linsen-Perlen)
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Light Bulb
(dt. Glühbirne)
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Light Switch Plate
(dt. Lichtschalter-Abdeckung)
Werden von amerikanischen KünstlerInnen gerne mit Clay umantelt. Sie sind im Gegensatz zu den bei uns üblichen Abdeckungen groß und rechteckig
mit kleinen Ausparungen für die Schalter.
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Linsen-Perlen (engl. Lentils)
Das sind flache Perlen, die man z.B. aus
Bicone-Perlen machen kann, indem man diese, von Spitze zu Spitze, leicht zusammendrückt. Sie können auch zwei Linsenhälften zusammengefügt werden, die - hohl oder massiv - mit einer Abdruckform hergestellt wurden.
http://www.hgtv.com/hgtv/cr_clay_jewelry/article/0,1789,HGTV_3238_2251662,00.html
Große hohle Halblinsen kann man über einer Glühbirne härten.
http://creaplastic.free.fr/les_techniques/lentilles.html
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Liquid Clay
(dt. flüssiger Clay)
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Loch und Löcher bohren (engl. Hole und drilling Holes)
Kann man vor oder nach dem
Härten. Vor dem Härten hat den Vorteil, dass man noch korrigieren kann, indem man z.B. eine Perle erneut rollt und locht. Dafür kann sich der Clay beim Lochen verformen. Nach dem Härten kann sich nichts verformen aber ein Loch an der falschen Stelle, ein schiefes oder ausgebrochenes Loch kann nicht mehr verändert werden.
Vor dem Härten: eine Nadel (z.B. Needle Tool) wird mit leichter Drehbewegung und wenig Druck in das Werkstück gedrückt, bis man eine leichte Erhebung am entgegengesetzten Ende der Perle sieht. Nun zieht man die Nadel wieder heraus und führt sie von der anderen Seite her durch das Loch. So hat man zwei saubere Bohrlöcher.
Um eine größeres Loch zu erhalten, nimmt man nun eine dickere Nadel, einen Schaschlikspieß oder eine Stricknadel und wiederholt den Vorgang.
Nach dem Härten: werden die Löcher mit einem elektrischen Bohrer oder einem Handbohrer (z.B. einem Pinvise oder einem selbstgemachten Handbohrer) gelocht.
Um nachträglich noch Löcher zu vergrößern eignen sich dünne nadelförmige Feilen oder man bohrt mit entsprechend größeren Bohraufsätzen.
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Log (dt. Klotz, Scheit, Stamm)
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Loop (dt. Schlinge, Schleife, Schlaufe)
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Lozenge (dt. Raute, Rhombus)
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Luftblasen bzw. Luftlöcher (engl. Air Bubbles bzw. Air Pockets)
Durch das Aufeinanderlegen von
Clay-Platten, aber auch beim Kneten und Perlen formen etc. können kleine Luftblasen
im
Clay eingeschlossen werden. Diese dehnen sich beim Härten aus und die Oberfläche wird hubbelig. Beim Arbeiten mit der Nudelmaschine deshalb drauf achten, dass man immer die Falte zuerst durch die Nudelmaschine schiebt (oder die Falte sich an einer Seite befindet). Arbeitet man mit dem Acrylstab, dann die Luft immer ausstreichen. Luftblasen, die man vor dem Härten sieht, mit einer Nadel (oder dem Needle Tool) oder Klinge aufstehen und die Luft aus dem Clay streichen. Da die Luft beim Härten nach oben steigt, kann man auch mit der Unterseite nach oben härten, so dass die Luftblasen-Hubbel sich dann an der nicht sichtbaren Unterseite befinden.
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Lufttrocknende Modelliermasse (engl. Air-Dry Clay)
Im Gegensatz zu ofenhärtender Modelliermasse (
Clay) beginnt diese innerhalb weniger Minuten an der Luft zu trocknen und ist je nach Materialstärke nach spätestens einem Tag vollkommen ausgehärtet.
Vorteil: man braucht keinen Backofen.
Nachteil: angebrochene Packungen kann man nicht aufbewahren und Werkstücke müssen zügig und ohne Unterbrechung beendet werden, da sonst das Material hart ist.
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