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Lexikon A

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Abdecken beim Härten
Um zu verhindern, dass sich Stoffe aus dem Clay beim Härten an den Wänden des Backofens absetzen, kann man die Clay-Werkstücke z.B. mit einem Glasdeckel, einem Karton, einer anderen feuerfesten Form oder Aluminiumfolie abdecken. Auch gegen das Verfärben von hellem Clay wird es oft angewandt.
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Abdrücke und Abdruckformen
(engl. Molds)
Aus
Clay kann man Abdruckformen erstellen, indem man das abzuformende Teil, das keine Unterschneidungen haben darf, mit Trennmittel überzieht und in den Clay drückt, vorsichtig wieder entfernt und den Clay dann härtet. Mit dieser Abdruckform kann man jetzt beliebig viele gleiche Teile reproduzieren.
Dazu gibt man nun wiederum Trennmittel in die Form und drückt Clay hinein. Danach den Clay vorsichtig aus der Abdruckform herauslösen und
härten. Es gibt auch fertige Abdruckformen z.B. Cabochons, Blüten, Gesichter etc.
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Acrylfarbe (engl. Acrylic Paint)
Eine
flüssige Farbe, die man mit Clay benutzen kann. Mit ihnen kann man sowohl „normalen“, festen Clay als auch flüssigen Clay färben. Man kann den Clay (roh oder gehärteten) damit bemalen, Krakelier-Effekte erzielen oder ein Teil damit antikisieren. Manche Acrylfarben bleiben bzw. werden klebrig-feucht auf dem Clay, deshalb sind vorher Tests zu empfehlen.
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Acrylstab (engl. Acrylic Roller)
Mit dem Acrylstab (Plexiglasrolle) kann man den
Clay ausrollen. Ersatzweise geht auch eine glatte Flasche. Oder eine kleine Walze. Ein Nudelholz ist nicht zu empfehlen, weil der Clay an dem Holz kleben bleibt.
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Adhesive (dt. klebend, haftend)
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Adirondack® Alkohol Inks
Schnell trocknende, transparente Tinten in 48 Farben (aufgeteilt auf 3 Farbpaletten: Earthtones, Lights und Brights). Werden einzeln oder in 3er Packs angeboten. Mit „Adirondack® Alcohol Ink Metallic Mixatives“ können metallische Highlights in gold, silver, pearl und copper gesetzt werden und mit der „Adirondack® Alcohol Blending Solution“ können sie aufgehellt oder gereinigt werden. Siehe flüssige Farben.
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Air-dry Clay (dt. lufttrocknende Modelliermasse)
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Air Bubbles bzw. Air Pockets (dt. Luftblasen bzw. Luftlöcher)
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Akkordeon-Faltung (engl. Accordion Fold)
Eine möglichst sehr lange, schmale und dünne Skinner-Blend (die schmalen Enden der Skinner-Blend sind jeweils einfarbig) wird wellenförmig aufeinander hin- und her gelegt, um einen Stapel zu erhalten, bei dem die Farbübergänge weitgehend erhalten bleiben. Dieser Stapel zeigt von oben nach unten den Farbverlauf und kann nun in eine runde, dreieckige... Cane geformt werden. Beispiele unter http://www.tooaquarius.com/learn/tutorials/skinner-blend-plugs und
http://www.essi.fr/%7eclaudine/Fimo/Explications/poisson.htm
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Alkohol (engl. Alcohol)
Meist ist von Rubbing Alcohol (reines Ethanol oder Isopropanol) die Rede, das entspricht in etwa unserem Brennspiritus (vergälltes Ethanol). Alternativ kann man auch Reinigungsbenzin benutzen.
Wird benutzt zum
Reinigen von Arbeitsfläche, Werkzeug und Clay-Werkstücken, vor dem Lackieren,
vor dem
Kleben und zur Unterstützung des Image Transfers.
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alten Clay wieder weich bekommen
bzw. hart gewordenen Clay weich bekommen.
Von Hand: kleine Stücke gut verkneten und dann zusammenfügen.
Mit dem
Acrylstab: auf den noch in der Verpackung (!!!) befindlichen Clay von allen Seiten mehrfach kräftig schlagen.
Mit der Nudelmaschine: den Clay solange durch die Nudelmaschine geben, bis die Ränder nicht mehr ausfransen.
Mit einer Küchenmaschine bzw. einem elektrischen Zerkleinerer:
den Clay darin zerkleinern und dann von Hand oder mit der Nudelmaschine weiter bearbeiten.
Bei den meisten Methoden kann zusätzlich frischer und weicher Clay (in gleicher Farbe oder in transparent),
Mix Quick,
Clay Softener, flüssiger Clay oder Nähmaschinenöl zugegeben werden, um schneller und einfacher ans Ziel zu kommen.
Bei sehr hartem und krümeligem Clay ist das fast immer nötig.
Eine weitere Hilfe ist es, den Clay leicht zu erwärmen, z.B. durch Tragen am Körper, Wasserbad in einem Gefrierbeutel, auf der Heizung etc. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass der Clay nicht über 40°C heiß werden darf, sonst beginnt der Aushärtungsprozess.
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alte Canes wiederbeleben
Auch hier helfen das Erwärmen durch Tragen am Körper, ein Wasserbad im Gefrierbeutel oder das Legen auf die handwarme Heizung. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass die Cane nicht über 40°C heiß werden darf, sonst beginnt der Aushärtungsprozess.
Eine weitere Methode ist es, sie vorsichtig weiter zu
reduzieren oder zu komprimieren.
Auch das Schlagen der Cane auf die
Arbeitsfläche oder das Schlagen der Cane mit einem Acrylstab wird empfohlen. Man kann sie mit Clay Softener einreiben und diesen einwirken lassen. Mit leichtem Druck auf der Arbeitsfläche hin- und herrollen. Vorsichtig verbiegen und verdrehen.
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Angle (dt. Winkel)
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Anhänger (engl. Pendant)
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Anstecker (engl. Pin)
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Antikisieren (engl. antiquing)
Kann man mit rohem oder mit gehärtetem
Clay machen. Man pinselt ein Werkstück, das Vertiefungen hat, mit Farbe
z. B.
Acrylfarbe ein. Beim Antikisieren von rohem Clay wird nach dem Härten die Farbe von den erhabenen Stellen abgeschliffen, bei gehärtetem Clay wischt man die noch leicht feuchte Farbe mit einem Lappen wieder ab. In beiden Fällen bleiben nur in den Vertiefungen Reste der Farbe und das Werkstück sieht „antik“ aus. Siehe auch Patina.
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Applikationen (engl. Appliqué)
Lat. „applicare“ = anfügen, anbringen. Hier werden Clay-Teile (z.B. Blüten) flach auf ein Clay-Stück appliziert, also gelegt. Siehe auch
Relief.
http://www.skn.ac.th/skl/skn422/poly/e12.htm
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Arbeitsfläche (engl. Workspace)
Sollte aus einem glatten, kratzfesten und gut zu reinigenden Material bestehen (z.B. Glas oder eine keramische Fliese). Je nach Material bleibt der Clay mehr oder weniger daran haften, was für manche Anwendungen vorteilhaft 
(z.B.
Mokume Gane), bei anderen Anwendungen aber hinderlich ist. Mit z.B. Stärkemehl als Trennmittel kann man das Anhaften verhindern. Ist die Arbeitsfläche feuerfest, so kann man das Werkstück, ohne es anzuheben und damit wahrscheinlich zu verformen, direkt auf der Arbeitsfläche härten. Je härter das Material der Arbeitsfläche, desto schneller werden allerdings die Klingen stumpf.
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Armaturen, Gerüst (engl. Armatures)
Das sind Materialien, die als Gerüst, Füllung und Unterstützung dienen, um z.B. große Kugeln oder Puppen zu fertigen. Mit ihnen werden Clay-Werkstücke leichter bzw. stabiler. Es eignen sich u.a. Wattekugeln, Kork, Aluminiumfolie, ausgeblasene Eier, Papier, Pappe, Glas. Holz sollte vorgebacken werden, damit eventuell enthaltene Feuchtigkeit entweichen kann und das Holz beim Härten mit dem Clay nicht schrumpft. Kunststoffe sind meist nicht geeignet, da sie sich beim Härten verziehen oder schmelzen. Styropor schmilzt beim
Härten, schrumpft dabei, entwickelt Dämpfe und ist deswegen weniger geeignet.
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Armor All
Ein Autopflegemittel, das als Trennmittel erprobt ist. Bei der Verwendung mit Stempeln, sollte man diese anschließend
reinigen, da Armorr All die Stempelgummi angreifen könnte. http://www.polyclaykunst.de/images/armorall.jpg
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Armband (engl. Bracelet)
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Armreifen (engl. Bangle oder auch Cuff)
Können sowohl nur aus Clay als auch mit einem Rohliung (aus Holz, Metall etc.) als innere Verstärkung gemacht werden. Sie können geschlossen oder offen gearbeitet werden. Reine Clay-Armreifen kann man sehr einfach über einer leeren Getränke-Dose oder einem Marmeladenglas, einer Flasche (Form sollte zylinderförmig ohne Wülste sein) etc. herstellen. Der Armreif wird dann auf der aufrecht stehenden Dose (Glas...) gehärtet. Nach dem
Härten kann der Armreif so fest sitzen, dass man vorsichtig z.B. mit einem Skalpell (siehe Klingen) zwischen Clay und Dose (Glas...) endlang fährt und so den Clay löst, wie einen Kuchen in der Kuchenform. Wenn man einen schmalen Streifen Papier oder Trennmittel quer zum Armreif auf der Dose (Glas...) anbringt (Papier kann mit Tesa-Film, der mitgehärtet werden kann, angeklebt werden), geht das Ablösen einfacher.
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Art Clay (siehe Silber Clay).
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Aufbewahrung (engl. Storage)
Roher
Clay ist nahezu unbegrenzt haltbar, da er kein Wasser enthält und somit nicht austrocknen kann wie z.B. Ton. Er kann mit der Zeit nur härter werden, dann kann man ihn durch Konditionierung und evtl. Zugabe von speziellen Mitteln wieder weich bekommen (siehe alten Clay wieder weich bekommen).
Clay sollte staubfrei, kühl und dunkel aufbewahrt werden (zu große Hitze könnte den Härtungsprozess in Gang setzen und zu viel Sonnenlicht könnte die Farbe ausbleichen). Dazu eigen sich vor allem Behälter aus Metall oder Glas, da sich der Clay nicht mit allen Kunststoffen verträgt. Die enthaltenen Weichmacher lösen viele andere Kunststoffe an. Einige Kunststoffe aus Polyethylen (Kennzeichnung PE 5 in einem Dreieck),
wie z.B. auch die meisten Frischhaltefolien und Frischhaltebeutel sowie Aluminiumfolie sind erprobt. Papier oder Papiertücher sind zum Einwickeln ungeeignet, da sie die Weichmacher auslaugen (siehe leaching).
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Auffädeln (engl. stringing)
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Auffüllen von Vertiefungen (engl. backfilling)
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Augen-Cane (siehe Anleitungen/Tipps)
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Auslaugen (engl. leaching)
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Ausstanzen (engl. punching - siehe Austecher)
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Ausstecher bzw. Ausstechformen (engl. Cutter)
Mit ihnen kann man den
Clay ausstechen um z. B. Broschen oder Anhängern Form zu geben. Man kann mit ihnen Stücke aus dem Clay ausstechen, die dann zur Verzierung dienen können. Man kann sie als vorübergehendes Gerüst zum Herstellen von Dosen verwenden. Man kann mit ihnen den Clay abmessen um z. B. immer gleich große Perlen
herzustellen. Man kann sie zum Eindrücken für Mokume Gane und Ghost Image einsetzen.
Man kann Muster aus
Clay-Platten damit ausstechen, um z.B. Windlichtern mehr Durchsicht zu verschaffen.
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